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Dominik Krause zu Besuch in einer Mehrgenerationen-WG von inGemeinschaft

Dominik Krause (Oberbürgermeister von München) beschreibt beim Wohnen in München eine paradoxe Situation: Während viele Seniorinnen und Senioren in größeren Wohnungen leben, Zimmer frei haben und sich mehr Gesellschaft wünschen, fehlt es jungen Menschen an bezahlbarem Wohnraum. in Gemeinschaft setzt genau hier an und vermittelt altersübergreifende Wohngemeinschaften. Krause sieht darin eine klare Win-win-Lösung, die Wohnungsnot lindert und Einsamkeit im Alter reduziert – und kündigt an, das Modell auch von städtischer Seite unterstützen zu wollen.

Wie Wohnraum geschaffen wird, der heute schon existiert aber leersteht

In München treffen zwei Herausforderungen direkt aufeinander: Auf der einen Seite stehen junge Menschen, die dringend ein bezahlbares Zimmer suchen. Auf der anderen Seite leben viele ältere Menschen in Wohnungen, in denen ein oder mehrere Zimmer ungenutzt bleiben – oft verbunden mit dem Wunsch nach mehr Austausch und Gesellschaft.

Genau hier setzt in Gemeinschaft an: Das Münchner Start-up bringt beide Seiten zusammen und vermittelt altersübergreifende Wohngemeinschaften. Nach nur einem Jahr sind bereits über 30 WGs entstanden – und es werden jede Woche mehr. Das Potenzial ist laut Einschätzung enorm: Bis zu 20.000 solcher WGs könnten in München möglich sein.

Was Dominik Krause dazu sagt

Dominik Krause nennt das Modell eine Lösung für die Münchner Realität – und betont den doppelten Effekt:

  • Bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen wird schneller verfügbar, ohne dass neu gebaut werden muss.

  • Mehr Gesellschaft im Alltag wirkt der Einsamkeit im Alter entgegen.

Für Krause ist das eine Win-win-Situation, die er als Oberbürgermeister auch von städtischer Seite unterstützen will.

Ein Blick in die Praxis: Zwei Bedürfnisse, ein gemeinsames Zuhause

Die Idee funktioniert, weil sie sehr konkret ansetzt:

  • Ein junger Mensch sucht ein Zimmer in München und entdeckt in Gemeinschaft: Die Anmeldung ist schnell gemacht, das Konzept überzeugt – auch, weil der Austausch mit älteren Menschen als Bereicherung erlebt wird.

  • Eine Seniorin hat freie Zimmer, die Kinder sind längst ausgezogen. Nach langer Suche informiert sie sich über in Gemeinschaft, spricht über Erwartungen und Wünsche – und findet so eine passende Person für ein gemeinsames Wohnmodell.

So entsteht aus einer Vermittlung mehr als nur ein Mietverhältnis: Es entsteht Alltag in Gemeinschaft – mit Austausch, gegenseitiger Unterstützung und einem Zuhause, das besser zu den aktuellen Lebensphasen passt.

Vorteile für Kommunen

Für Städte und Gemeinden ist in Gemeinschaft besonders interessant, weil es schnell, ressourcenschonend und sozial wirksam ist:

  • Aktivierung bestehender Wohnflächen: Freie Zimmer werden genutzt, ohne Neubau und ohne lange Planungszeiten.

  • Entlastung des Wohnungsmarkts: Jede vermittelte WG schafft unmittelbar zusätzlichen Wohnraum für junge Menschen.

  • Soziale Prävention statt spätere Folgekosten: Weniger Einsamkeit kann soziale und gesundheitliche Belastungen reduzieren.

  • Stärkung von Nachbarschaft und Zusammenhalt: Altersübergreifendes Wohnen schafft Verbindung im Quartier.

  • Skalierbarkeit: Das Modell lässt sich auf andere Kommunen übertragen – gerade dort, wo Wohnraummangel und Einsamkeit gleichzeitig Thema sind.

in Gemeinschaft zeigt damit, wie Kommunen mit einem pragmatischen Ansatz gleich zwei zentrale Herausforderungen angehen können – und wie aus einem freien Zimmer eine echte Erfolgsgeschichte für die Stadt wird.

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Aus einem freien Zimmer kann ein Zuhause werden. Nicht für irgendwen. Sondern für eine Person, die wirklich zum eigenen Alltag passt.

Wer ein freies Zimmer hat und sich fragt, ob eine Mehrgenerationen-WG infrage kommt, muss keine fertige Entscheidung treffen. Ein erster Schritt reicht: unverbindlich informieren, Fragen stellen und prüfen, ob gemeinschaftliches Wohnen zum eigenen Leben passen könnte.

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