Über uns

Wer steckt hinter inGemeinschaft?

Wir sind ein Start-up aus München mit der Vision, die Wohnungskrise zu lösen und soziale Brücken zwischen Generationen zu bauen. Drei Gründer, ein wachsendes Team und eine Geschichte, die vor 15 Jahren in einem Haus in Köln begann.

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Unsere Mission

Gemeinsam wohnen statt anonym nebeneinander

Die Mieten in deutschen Großstädten explodieren, gleichzeitig wohnen bald 50 % aller Menschen in Deutschland alleine. Wohnraum wird knapper, Einsamkeit wird häufiger – und wir bauen weiter für immer weniger Menschen pro Quadratmeter.

inGemeinschaft setzt genau hier an. Wir bringen ältere Menschen mit freiem Wohnraum und junge Mieter auf Wohnungssuche zusammen – persönlich geprüft, individuell begleitet. Keine anonyme Plattform, sondern echte Vermittlung zwischen zwei Generationen.

Der Mehrwert von inGemeinschaft

Warum es uns gibt – und warum es sich lohnt

Brücken bauen

Wenn Generationen miteinander leben und voneinander lernen, profitieren nicht nur die Einzelnen, sondern auch die Gesellschaft als Ganzes.

Bezahlbarer Wohnraum

Mieten in deutschen Großstädten sind kaum noch zu stemmen. Wir schaffen Wohnraum, der funktioniert – für mehr soziale Fairness.

Lieber zusammen als allein

Bald wohnen rund 50 % aller Menschen in Deutschland alleine. Das hat nachhaltig negative Effekte – auf Gesundheit, Psyche und Zusammenhalt.

Ressourcenbewusst handeln

Immer mehr Fläche für immer weniger Menschen – ein Trend, der nicht nur teuer, sondern auch ökologisch nicht nachhaltig ist. Zeit für neue Wohnkonzepte.

Wo alles begann

Philipps Eltern vermieten seit über 15 Jahren an Studierende

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Philipps Eltern leben in einem Einfamilienhaus am Stadtrand von Köln. Sie genießen ihren aktiven Ruhestand – und beherbergen seit 2010 Erasmus-Studenten, die jeweils für sechs bis zwölf Monate bei ihnen wohnen.

Maria und Hans-Georg möchten ihren Gästen nicht nur ein Zimmer, sondern ein Zuhause auf Zeit bieten. Über die Jahre sind echte Freundschaften entstanden – bis nach Prag, Budapest und Neuseeland. Diese Erfahrung ist der direkte Ursprung von inGemeinschaft.

Das Gespräch

Philipp spricht mit seiner Mutter Maria

Wie kam es dazu, dass du angefangen hast, Studenten bei euch aufzunehmen?
Wir begannen 2010, Studenten aufzunehmen, nachdem unser ältestes Kind auszog und uns auf die Idee brachte, doch Zimmer zu vermieten. Wir haben dann ein junges befreundetes Paar aus Neuseeland für ein paar Monate aufgenommen. Das war eine sehr tolle und bereichernde Erfahrung. Nachdem unsere Kinder nach und nach ausgezogen sind und wir unsere eigenen Kinder finanziell unterstützen wollten, entschieden wir uns, die Zimmer unterzuvermieten. Über eine Plattform und Kontakte der Universität zu Köln haben wir angefangen.
Welche Erwartungen hattest du, als ihr das erste Mal Studenten aufgenommen habt?
Anfangs war ich unsicher, ob die Vermietung unsere Privatsphäre stören würde, da wir Küche und Wintergarten mit den Studenten teilten. Auch Fragen der Sicherheit spielten eine Rolle – ob sich Studenten an gewisse Regeln halten. Doch diese Bedenken sind schnell verflogen. Wir haben die Räume gut organisiert, die Studenten haben ihre eigenen Fächer in der Küche und gemeinsame Mahlzeiten führten zu interessanten Gesprächen.
Wie hat sich euer Alltag verändert, seitdem ihr regelmäßig Studenten aufnehmt?
Unser Alltag hat sich durch die Vermietung an Studenten kaum verändert. Es entwickelten sich keine festen Routinen, aber die Begegnungen bereichern unser tägliches Leben und bringen Abwechslung in den Alltag.
Kannst du von besonders positiven Erfahrungen erzählen?
Es entstanden einige bleibende Kontakte. Einige Studenten haben uns auch wieder besucht und wir haben sie in ihren Heimatländern wie zum Beispiel in Prag getroffen. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die Freundschaft zweier ungarischer Studenten, die sich bei uns kennenlernten und seither jedes Jahr zurückkehren. Solche Erlebnisse sind für uns eine große Bereicherung.
Welche Herausforderungen sind euch begegnet?
Die Organisation im Vorhinein ist öfter etwas mühsam – über die Uni bekommen wir schnell 30–40 Bewerber. Hier zu filtern und die passenden zu finden, braucht Zeit. Herausforderungen während der Untermiete traten vor allem bei sehr jungen, unerfahrenen Studenten auf. Einmal haben wir ein Mietverhältnis nach mehreren Gesprächen vorzeitig beendet. Auch kulturelle Unterschiede führten manchmal zu Kommunikationsthemen, aber am Ende war es nie eine wirklich große Sache.
Welche Vorteile siehst du im Zusammenleben mit den jungen Menschen?
Die Begegnungen mit Studenten aus aller Welt sind sehr bereichernd. Wir erfahren viel über andere Kulturen und Sprachen, auch ohne zu reisen. Für die Studenten ist es ein Vorteil, in einer deutschen Familie zu wohnen und Deutschkenntnisse zu verbessern. Der Austausch über Politik, Geschichte und den Alltag ist für beide Seiten wertvoll. Es hält uns jung, immer wieder neue Perspektiven zu bekommen.
Welche Ratschläge würdest du anderen Vermietern geben?
Es ist wichtig, sich in den ersten Tagen Zeit zu nehmen und klare Regeln und Erwartungen an das Zusammenleben zu kommunizieren – Sauberkeit, Ruhezeiten, Besuche. Ein Rundgang durch die Umgebung und ein gemeinsames Essen helfen, das Eis zu brechen. Die Anpassung an junge Menschen ist eine Herausforderung, aber sie hält jung und macht Spaß. Wir haben auch ein Gästebuch, in das sich alle eingetragen haben – da schauen wir immer mal wieder gerne rein.
Unser Team

Lerne die Menschen kennen, die jeden Tag dafür sorgen, dass es funktioniert

Philipp Bögner

Philipp Bögner

Co-Founder

Philipp sorgt dafür, dass bei inGemeinschaft alles reibungslos läuft. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Aufbau von Firmen bringt er jede Menge Know-how und Leidenschaft mit. Er lebt schon immer gern in WGs und seine Eltern vermieten seit 15 Jahren an internationale Studenten.

Anne Hufnagel

Anne Hufnagel

Co-Founder

Anne verbindet Strategie mit Kommunikation. Mit Erfahrung in Sales, Marketing und Start-ups verantwortet sie das Business-Wachstum. Anne pendelt zwischen Köln und München und liebt die gemeinsamen Kulturabende in ihrer Mehrgenerationen-WG.

Nicole Hemrich

Nicole Hemrich

Customer Success

Als Customer Success Managerin verantwortet Nicole die Betreuung und erfolgreiche Vermittlung unserer Wohnpartnerschaften. Sie behält Prozesse, Bedürfnisse und Beziehungen gleichermaßen im Blick — und macht gemeinschaftliches Wohnen erlebbar.

Mitesh Vishwasrao

Mitesh Vishwasrao

Product & Automation

Mitesh verbindet Produktdenken mit technischer Umsetzung. Im Bereich Product & Automation unterstützt er die Weiterentwicklung unserer Plattform, optimiert Prozesse und sorgt mit smarten Automatisierungen dafür, dass inGemeinschaft effizient und skalierbar wächst.

Jobs

Werde jetzt Teil von inGemeinschaft

Du suchst eine neue Herausforderung und willst Teil eines innovativen, sozialen Start-ups werden? Wir fördern generationenübergreifendes Wohnen und schaffen bezahlbaren Wohnraum – und suchen Menschen, die diese Vision teilen.

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Auszeichnungen

Mehrfach ausgezeichnet für gesellschaftlichen Mehrwert

Münchner Gründerpreis 2025

Münchner Gründerpreis 2025

Ausgezeichnet von der Stadtsparkasse München für innovative Geschäftsmodelle mit echtem gesellschaftlichem Mehrwert.

Deutscher Immobilienpreis

Deutscher Immobilienpreis

Prämiert für unseren Beitrag zur Lösung der Wohnraumknappheit in deutschen Großstädten – durch sicheres, gemeinschaftliches Wohnen.

DAK „Gesundes Miteinander“

Ausgezeichnet für den messbaren Beitrag zu sozialer Gesundheit zwischen den Generationen.

Bekannt aus

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Förderungen & Partner

Institutionen, die an gemeinschaftliches Wohnen als Zukunftsmodell glauben

Bundesministerium
Von der EU kofinanziert
Ibykus-Stiftung
WERK1 Inkubator München
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Unser Verein

Inge e.V. – Gemeinschaft auch außerhalb der eigenen vier Wände

Neben der inGemeinschaft GmbH, die Wohnraum zwischen den Generationen vermittelt, betreiben wir den gemeinnützigen Inge e.V. in München. Mit Veranstaltungen bringen wir Jung und Alt auch außerhalb der eigenen vier Wände zusammen – echte Verbindungen, ganz einfach. Von Stammtischen über Spaziergänge bis hin zu Kreativ-Werkstätten: über 200 Veranstaltungen im Jahr, alle offen für jede Generation.

100 %

gemeinnützig

200+

Veranstaltungen / Jahr

Alle

Generationen

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Drei Städte. Zwei Generationen.
Ein Zuhause, das passt.

Egal ob Sie ein Zimmer vermieten oder ein Zuhause suchen – wir begleiten Sie persönlich von Anfang an.

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