Neue Wohnformen sichtbar machen: inGemeinschaft im Förderprogramm

Infostand von inGemeinschaft zum Thema Mehrgenerationen-Wohnen bei einer Veranstaltung

Veranstaltung

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02.02.2026

Zusammenfassung

  • Themen: Demografischer Wandel, Wohnraummangel, ungenutzter Wohnraum

  • inGemeinschaft im Förderprogramm „Nachhaltig Wirken“

  • Vernetzung, Kooperationen, öffentliche Begegnungen

  • Neue Wohnformen sichtbar machen und gesellschaftlich verankern


Warum neue Wohnformen gesellschaftlich relevant sind

Der demografische Wandel ist längst Realität: Immer mehr Menschen werden älter – und gleichzeitig verändert sich die Art, wie wir wohnen, leben und füreinander da sein wollen. Viele wünschen sich mehr Sicherheit, Verbindung und Alltagserleichterung, ohne gleich alles aufgeben zu müssen. Gleichzeitig bleibt Wohnraum in Städten knapp – obwohl vielerorts Zimmer oder ganze Wohnbereiche ungenutzt sind.

inGemeinschaft setzt sich dafür ein, neue Wohnformen sichtbarer zu machen und in die Gesellschaft zu tragen.

Um diese Arbeit weiterzuentwickeln und stärker zu verbreiten, sind wir Teil des Förderprogramms „Nachhaltig Wirken – Förderung gemeinwohlorientierter Unternehmen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.


Was bedeutet „Nachhaltig Wirken“ – und warum passt das zu uns?

Das Ziel des Programms ist es, gemeinwohlorientierte Unternehmen zu stärken, ihr Wachstum zu fördern und Impulse für die verstärkte Gründung gemeinwohlorientierter Unternehmen zu geben. Besonders wichtig ist dabei auch die Vernetzung und Kooperation: Organisationen sollen zusammenfinden, voneinander lernen und gemeinsam Wirkung entfalten.

Für inGemeinschaft bedeutet diese Förderung vor allem eines: in Kontakt kommen mit Vereinen, Initiativen und Unternehmen, die ähnliche Ziele verfolgen – und gemeinsam Wege zu finden, das gesellschaftlich relevante Thema „Neue Wohnformen“ sichtbarer zu machen.

Denn klar ist: Veränderungen entstehen nicht allein, sondern dort, wo Menschen zusammenarbeiten, Ideen teilen und Formate entwickeln, die wirken.


Begegnungen und Kooperationen aus der Praxis

Seit letztem Sommer sind wir verstärkt mit Organisationen im Austausch und erleben dabei immer wieder, wie viel Potenzial in gemeinsamen Aktionen steckt. Die Formate unterscheiden sich je nach Partner, doch der Kern bleibt gleich: Themen eine Bühne geben, die im Rahmen des demografischen Wandels von höchster Relevanz sind.

In den letzten Monaten haben uns einige der Partner zu sich eingeladen, u.a.:

Beim Neuhauser Weihnachtsmarkt (Kultur im Trafo) in München konnten wir zwei Tage lang mit Gästen ins Gespräch kommen

Die Einladung von ProjectTogether zum Klimafestival in Berlin und unser Beitrag auf der Bühne haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen kollektive Intelligenz für die soziale und ökologische Bauwende zusammenkommt.

In Aachen hat uns die Einladung von altbau plus e.V. auf die Bühne gebracht, um gemeinsam darüber zu sprechen, warum der Blick auf den „unsichtbaren Wohnraum“ entscheidend die Wohnwende ist.

Die Wohnprojekttage München 2025 machten deutlich, wie wichtig gemeinschaftliches Wohnen und generationenübergreifende Ansätze sind, um der Wohnungskrise mit tragfähigen Lösungen zu begegnen.

Im Austausch mit alleinerziehenden Müttern bei einer Veranstaltung von SIAF wurde deutlich, wie zentral passgenaue Wohnlösungen und soziale Unterstützung für echte Teilhabe sind.

Im Austausch mit der Nachbarschaftshilfe Taufkirchen wurde deutlich, wie viel Kraft in lokal verankerter Nachbarschaft und gemeinschaftlichen Lösungen liegt.

Das Sportfest des PSV München hat gezeigt, wie Sport und Begegnung Menschen zusammenbringen und Gemeinschaft über Generationen hinweg erlebbar machen.

Und ganz konkret: Durch solche Begegnungen entstehen nicht nur Kontakte, sondern manchmal auch echte nächste Schritte – wir konnten dadurch sogar bereits einzelne Vermieter:innen kennenlernen.


Wirkung, Lernen und Ausblick

Veranstaltungen und Kooperationen wie diese zeigen uns immer wieder, wie wichtig es ist, gesellschaftlich relevante Themen nicht nur im Stillen „richtig“ zu machen – sondern sie dorthin zu bringen, wo Menschen sind: in Stadtteile, Kulturorte, Nachbarschaften und Gespräche.

Wir wachsen an jedem Austausch, finden immer wieder Anknüpfungspunkte und lernen neue Menschen kennen, die ähnliche Werte und Ziele teilen.

Wir möchten die nächsten Monate weiter nutzen, um Kooperationen auszubauen und neue Formate zu entwickeln, die „Neue Wohnformen“ greifbar und zugänglich machen – für Eigentümer:innen, Interessierte, Organisationen und die Stadtgesellschaft.

Wenn ihr als Initiative, Verein oder Organisation ebenfalls an Themen wie Wohnen im Alter, gemeinschaftliche Wohnmodelle oder soziale Innovation arbeitet: Wir freuen uns, von euch zu hören und gemeinsam Wirkung zu gestalten.

Links zu den o.g. Partnern:

https://kultur-im-trafo.de/

https://projecttogether.org/

https://altbauplus.info/

https://www.stattbau-muenchen.de

siaf ev

https://www.nachbarschaftshilfe-tfk-uhg.de/PSV ünc

https://www.psv-muenchen.de/

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir auf dieser Website die männliche Form (generisches Maskulinum).

Selbstverständlich beziehen sich alle personenbezogenen Bezeichnungen gleichermaßen auf alle Geschlechter.

Die verkürzte Sprachform dient der einfacheren Lesbarkeit und ist wertfrei gemeint.

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